ERADICATOR • The atomic blast

Thrash
Eigentlich machen sie alles richtig: guter Name, klassisches Artwork und der richtige Stil zur richtigen Zeit. Und ERADICATOR aus dem Sauerland verstehen klassischen Thrash auch durchaus kompetent zu zocken.
Leider kriegen sie es überhaupt nicht hin, einen zu begeistern und für sich einzunehmen. Nichts ist neu, originell oder zumindest mit einer eigenen Note versehen. Wenn man schon einen ausgelatschten Stil bedient, sollte man zumindest irgendetwas zum Thema hinzufügen können. Das gelingt ERADICATOR nicht. Sogar bei den Texten bedient man sich Schema F bis zum Erbrechen („Thrashing through the pit“). Dazu kommt die mangelnde Energie. „The atomic blast“ wirkt eher wie ein Geburtstagsfeuerwerk: nett anzuschauen, aber der Grad an nachhaltiger Verwüstung hält sich in Grenzen. Die Band versteht es nicht, ihre jugendliche Energie, soweit vorhanden, und die Aggression, die man für solche Mucke braucht zu transportieren. Ich hab schon Staubsaugergebrauchsanleitungen gehört, die mit mehr Power vorgetragen worden sind.
Technisch geht das in Ordnung, aber Leidenschaft ist das nicht.
Metal OWL - 27. Mai, 18:52
Becks (Gast) - 15. Aug, 22:55
Na ja...
...wenn ein Satz wie "Wenn man schon einen ausgelatschten Stil bedient, sollte man zumindest irgendetwas zum Thema hinzufügen können." über Thrash Metal fällt, denkt der Autor bei Nennung dieses Stils anscheinend eh zuerst an Pantera. Und die haben (genau wie Machine Head) damals schon zuviel hinzugefügt.
Das Album ist schon in Ordnung. Kein Meisterwerk, aber wer Innovation will, soll sich in anderen Genres umhören. Und wer Bay Area Thrash hören will, der kann sich noch genug andere Neuerscheinungen reinziehen. ;)
Das Album ist schon in Ordnung. Kein Meisterwerk, aber wer Innovation will, soll sich in anderen Genres umhören. Und wer Bay Area Thrash hören will, der kann sich noch genug andere Neuerscheinungen reinziehen. ;)
So siehts aus...