Path of golconda • Return

Dark Metal/Swedish death
Hoppla, ist das Satyr, der da krächzt? Die ersten Takte sind garstiger SATYRICON - Style, dann, Zack, der Wechsel auf melodischen Schwedentod und dann wird das Gaspedal durchgedrückt.
Schon der Opener macht klar, das es bei den Deutschen PATH OF GOLCONDA recht abwechslungsreich zugeht. Düster und biestig ist der gesamte Unterton des Debüts, aber das ist bis auf einen ordentlichen Wumms (produziert von Andy Claasen) dann auch schon die einzige echte Konstante. Nicht, das PATH OF GOLCONDA keinen Stil hätten, dem sie folgen, sie geben nur einen Scheiß auf daraus eventuell resultierenden Erwartungshaltungen und wildern fröhlich in klassischen und modernen Gefilden von Death und Thrash, bis hin zu Black Metal und hier und da Mathmetal - Einsprengseln. Klingt chaotisch, ist aber im Endergebnis völlig schlüssig.
Die Combo hat einige Zeit gebraucht, um einen Deal an Land zu ziehen und man fragt sich echt warum. Aber vielleicht hatte es ein gutes, nämlich das man Zeit zu reifen hatte. Ein rundum gelungenes Debüt, das zudem mit einem starken Coverartwork punkten kann.
Metal OWL - 25. Dez, 18:32